Toscana – Weinreise zu Chianti & Co.

Erstmals erwähnt wurde der Chianti von dem toskanischen Händler Francesco Datini im 14. Jahrhundert.

Bis in die jüngste Zeit war der Name Chianti der Inbegriff für italienische Weine. Ist der heutige Chianti eher als trockener Wein bekannt, so hatte dieser in früherer Zeit eine fruchtige Note. Dieser Wein wird aber heute nur noch in sehr geringer Menge hergestellt und fast ausschließlich in Luxusrestaurants erhältlich.

Doch auch die Gegend, aus welcher der Chianti stammt, ist überaus bemerkenswert. Gelegen in der Toscana grenzt es an die Provinzen Florenz, Siena und Arezzo. Ursprünglich wurde das Gebiet von den Etruskern und Römern besiedelt, die dort ihre bis heute sichtbaren Spuren hinterließen. Erstmals erwähnt wurde der Name Chianti im 8. Jahrhundert und etwa ab dem 14. Jahrhundert wird Weinbau in dieser Region betrieben. Doch die Region Chianti in der Toscana hat noch wesentlich mehr zu bieten als Wein. Es gibt eine Vielzahl von alten Burgen und Castelli, welche zum Teil aus der Zeit des 10. Jahrhunderts stammen.

Erwähnenswert ist die Piazza Radda, im Herzen des Chianti. Von hier aus sind alle berühmten Weingüter sehr leicht zu erreichen. Doch auch der Ort selbst bietet Sehenswürdigkeiten wie zwei alte Burgen aus der Zeit des 12. Jahrhunderts, welche heute bekannte Weingüter sind. Ein weiteres Muss auf einer Weinreise durch das Chianti-Gebiet ist die Stadt Greve, eine der Hauptstädte des Chianti. Von hier aus ist die, nicht nur bei Kunstliebhabern bedeutende Stadt Florenz, sehr leicht zu erreichen.

Auch landschaftlich ist die Region Chianti herausragend. Es gibt unberührte Natur neben sich harmonisch in die Landschaft einfügende Weinanbaugebiete. Man kann das gesamte Gebiet auf Wanderwegen erkunden oder sich per Auto auf Entdeckungsreise begeben. Beides hat jeweils seinen eigenen, bestechenden Reiz.

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