Glühwein selbst machen

Glühwein selbst machen

Die Tage sind dunkel, trübe und kalt. Gemeint ist natürlich die Winterzeit in Deutschland. Wenn nicht gerade frischer Schnee liegt und für eine romantische Stimmung sorgt, erscheint alles ziemlich trostlos. Um etwas Abwechslung und Freude in diese Zeit zu bringen, bietet sich ein gemütlicher Abend mit Freunden geradezu an. Die Anlässe sind so vielfältig wie die eigene Phantasie. Entweder man richtet seine Geburtstagsparty aus oder macht einen zünftigen Skat- oder Mädelsabend.

Und wenn man schon in dieser Jahreszeit einen gemütlichen Abend mit Freunden veranstaltet, warum dann nicht mit einem angemessenen Getränk? Gemeint ist hier natürlich der Glühwein, der nicht nur in der Adventszeit zu den absoluten Klassikern zählt.

Gemütlicher Abend mit Glühwein gefällig?

Nun könnte man in den nächsten Supermarkt gehen und dort einfach ein paar Tetrapacks mit fertigem Glühwein erstehen und diesen am heimischen Herd lediglich warm machen. Zugegeben, dies wäre die einfachste und schnellste Methode, doch bleibt bei dieser Vorgehensweise meist eines auf der Strecke und dies ist der Geschmack des Glühweins.

Die Ursache dafür liegt in den meisten Fällen in der Qualität des Weins. Die Qualität von Weinen, die in fertigen Glühweinen zum Einsatz kommen, ist oftmals nicht das Gelbe vom Ei. Um Kosten zu sparen, werden sehr oft billigste Massenweine verwendet. Qualität und Geschmack werden hier vorgegaukelt, indem man dem Glühwein viel Zucker und mehr Gewürze zusetzt. Für eine Party mit guten Freunden ist diese Fertigmischung also nicht die beste Wahl.

Glühwein selbst machen

Besser ist es den Glühwein selbst zu machen. Die Zutaten kann man für kleines Geld überall erstehen oder hat sie bereits im Haus. Als Wein ist ein süßer und schwerer Rotwein zu empfehlen, der im Idealfall aus südlichen Ländern kommt. Einfach aus dem Grund, dass der Geschmack besser ist und man am Ende nicht so viel Zucker hinzufügen muss. Neben dem Wein gehören zu einem selbst gemachten Glühwein natürlich auch Nelken. Weiter geht es mit dem Zimt, der in fast jedem selbst gemachten Glühwein zur Anwendung kommt. Verwendet wird dieses Gewürz bereits seit etwa 5.000 Jahren. Das Letzte der Gewürze, die in fast jedem Glühwein zu finden sind, ist der Sternanis.

Es gibt auch diverse fertige Gewürzmischungen für Glühwein, doch sollte man diese aus geschmacklichen Gründen eher nicht verwenden. Wenn man jetzt einen Glühwein selbst machen möchte, hat man bei den Rezepten die Qual der Wahl. Hinzu kommt noch, dass jede Region in Deutschland noch mit eigenen, speziellen Rezepten aufwartet.
Doch man sollte sich von dieser Vielfalt nicht irritieren lassen. Einen guten Glühwein selbst zu machen ist einfacher als man glaubt und der Zeitaufwand ist minimal.

Hier ein Glühwein Rezept zum Nachkochen

Man nehme:

  • Eine Flasche guten Rotwein
  • Zwei Zimtstangen
  • Vier Orangen
  • Sieben Nelken
  • 50 ml Rum
  • 50 Gramm Kandiszucker (weiß oder braun)
  • Ein Sternanis

Als erstes presst man zwei Orangen aus und schneidet die anderen beiden in gleichmäßige Scheiben. Jetzt gibt man den Wein, die Gewürze, den Orangensaft und die Orangenscheiben in einen Topf und erwärmt diese vorsichtig. Die Temperatur sollte dabei 80° nicht übersteigen, da sonst der Alkohol des Weins verfliegt und auch die Gewürze einen anderen Geschmack annehmen. Auf keinen Fall sollte der Glühwein kochen!

Am Ende gibt man den Rum und den Zucker hinzu und serviert den selbst gemachten Glühwein so heiß wie möglich. Als Garnitur kann man noch eine Orangenscheibe an den Glasrand stecken. Wenn jetzt noch das Wetter draußen stimmt und man die richtigen Leute um sich versammelt hat, kann man in gemütlicher und angenehmer Runde entspannen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Was kann es Angenehmeres geben?


Bildnachweis: ©Shutterstock – Titelbild: Chamille White

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Leave A Reply