Gamaret 2010, Staatskellerei Zürich bei Mövenpick

Helvetien sorgt für Aufruhr. Seit der Abstimmung vom 9. Februar ist nichts mehr wie es war. Lawinenartig wälzt sich eines der merkwürdigsten Ergebnisse der direkten Demokratie durch alle erdenklichen europäischen Medien. Egal ob Print-, TV- oder Online-Magazine, alle berichten sie darüber: Die Masseneinwanderungsinitiative. Abwartend, wie die EU nun reagieren wird, herrscht innenpolitisch längst Chaos. Dahin ist die Heidiland-Idylle, mit einem Schlag weggefegt das Image des verschlafenen, aber stets neutralen Käse- und Kuhstaates. Flaschentester wird nachdenklich. Hat er doch anders abgestimmt. Dass die Schweiz auch besser kann, zeigt er heute wenigstens in vinophiler Hinsicht auf einem befreundeten Blog. Sozusagen als digitaler Immigrant jenseits der Alpen. Für einmal etwas politisch, aber doch dem Genuss verpflichtet.

Über flaschentester

Als begeisterter Hobbykoch und Weintrinker, beruflich fernab jeglicher gastronomischer, önologischer oder journalistischer Tätigkeit, verdient Urs Wild alias Flaschentester seine Brötchen seit mehr als einer Dekade als Musiklehrer. Infiziert durch Degustationspakete bekannter Händler und einen Bordeauxsüchtigen Nachbarn, beginnt das Thema Wein eine seiner Passionen zu werden. Nach einer Reihe deprimierender Selbstversuche und zahlreichen Fehlkäufen, verfolgt Flaschentester nach wie vor unermüdlich das Ziel, vernünftige, wohlschmeckende Weine bei Händlern, Schweizer Online-Anbietern und Gastronomen aufzuspüren und zu verkosten. Die Ergebnisse seiner selbstauferlegten, niemals endenden Wein-Odyssee teilt er mit der Öffentlichkeit in Form seines Blogs: www.flaschentester.com

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