50 Jahre Marketing Club Rhein-Mosel: Ein halbes Jahrhundert für die Wirtschaft aktiv
"Marketing hat heutzutage eine feste Verankerung und hohe Bedeutung in der Wirtschaft, in den Regionen und in der Politik", so Hering. Dem Marketing-Club Rhein-Mosel sei deshalb zu danken für seine intensive Weiterbildungs- und Informationsarbeit.
Eine marktorientierte Unternehmensführung leistet einen großen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Wie die Unternehmen, so hat auch die rheinland-pfälzische Landesregierung die Potentiale des Marketingdenkens erkannt. Deswegen hat das Wirtschaftsministerium schon vor mehr als zehn Jahren ein Referat für Standortmarketing eingerichtet, und in der landeseigenen Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH besteht seit Gründung 1993 der Auftrag zur Durchführung von Maßnahmen des Standortmarketings als Nachfolge der ehemaligen Rheinland-pfälzischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung GmbH (RPW).
Gemeinsam wird mit verschiedensten Aktivitäten versucht, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz für die relevanten Zielgruppen zu erhöhen. "Standortmarketing ist zu einer Kernaufgabe der aktiven Wirtschaftsförderung geworden, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes sowie seiner Unternehmen und Institutionen zu stärken", sagte Hering. Das Wirtschaftsministerium will insbesondere den mittelständischen Unternehmen die nötigen Rahmen-bedingungen schaffen. "Mit der Initiative ,Bürokratieabbau konkret" wurde der Grundstein gelegt. Ziel dieser Initiative ist es, Existenzgründer und bereits ansässige Unternehmen durch die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und die Reduzierung des Verfahrensaufwandes spürbar zu entlasten."
Gemäß der Devise "Wir machen"s einfach" hat die Landesregierung den Abbau überflüssiger Bürokratie, insbesondere auch durch die Reduzierung von Verwaltungsvorschriften, als Daueraufgabe etabliert. "Darüber hinaus werden auch auf Landesebene Serviceleistungen durch einen beim Wirtschaftsministerium angesiedelten Mittelstandslotsen angeboten", betonte Hering.
Auch die Mittelstandsfreundlichkeit der Kommunen in Rheinland-Pfalz ist eine wichtige Rahmenbedingung für den wirtschaftlichen Erfolg und die Standortentscheidungen von Unternehmen. Der Landeswettbewerb "Mittelstandsfreundliche Kommunen" wurde ins Leben gerufen, um positive, nachahmenswerte Beispiele in den Vordergrund zu rücken.
"Die Landesregierung unterstützt zudem die weitere Entwicklung von Clustern, denn hier kann das Land seine besonderen Stärken voll ausspielen", sagte Hering. Direkter Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, optimale Kooperationen zwischen Produktion und Zulieferern, zwischen internationalen Konzernen und leistungsstarkem Mittelstand sowie ein vertrauensvolles Netzwerk von Leistungsträgern aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche seien hier die Eckpunkte.
"Vor allem das nördliche Rheinland-Pfalz entwickelt sich mit seiner Metall- und Keramikindustrie zu einer der führenden Innovationsregionen dieser Branchen", betonte der Minister. Ziel der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik sei es daher, diesen Landesteil als Innovationsregion der Branchen Metall und Keramik zu fördern, "da dort Entwicklungspotential liegt und mehr als 20.000 Arbeitsplätze bestehen". Für Projekte und Maßnahmen im Rahmen des Innovationsclusters werden mittlerweile deutlich mehr als 30 Millionen Euro öffentliche und private Mittel in den Bereichen Bildung, Forschung und Infrastruktur eingesetzt.
Quelle: Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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